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T-R-U-E

inRisk basiert auf vier Prinzipien: Theory, Reliability, Usability und Economy. Dazu wird ein Ereignis-Modell mit einem Problem-Lösungs-Verfahren kombiniert, das Ereignis-Risiko wird inhaltlich und quantitativ in seine Basis-Ursachen zergliedert, der Dialog mit dem Nutzer ist modell-geleitet, adaptiv und kontrolliert und die Genauigkeit und Aufwand der Untersuchung wird der Höhe des Ereignis-Risikos angepasst.


Theory: Kombiniere ein Ereignis-Modell mit einem Problem-Lösungs-Verfahren um die Untersuchung zu strukturieren

Jedes Ereignis einzigartig. Wie ein Fingerabdruck. Andererseits sind sich alle Ereignisse auch ähnlich - wie Fingerabdrücke. Um die Einzigartigkeit eines Fingerabdrucks beschreiben zu können, ist ein Modell notwendig, in dem die bedeutsamen Merkmale aller Fingerabdrücke erfasst werden können. Analog zu diesem Grundsatz haben wir ein Ereignis-Modell entworfen, das bewährte strukturelle Elemente berücksichtigt (Schweizer-Käse-Modell) und um dynamische Elemente zur Entwicklung des Ereignisses ergänzt. Dieses Modell ermöglicht es, Ereignisse insgesamt umfassender und präziser als bisher zu beschreiben:

  • Anfang und Ende des Ablaufs können eindeutig abgegrenzt werden, von der letzten Routineszene bis zum Ereignis selbst
  • In diesem Ablauf werden Einflüsse nach ihrer Wirkung auf die Wahrscheinlichkeit und auf die Schwere des Ereignis-Risikos differenziert.

Die identifizierten Einflüsse bieten dann die Ansatzpunkte für ein Problem-Lösungs-Verfahren. Damit werden Ursachen der Einflüsse in einem Fehlerbaum bis zu deren Basis-Ursachen aufbelöst und Maßnahmen entwickelt, mit denen sie eliminiert werden können.

Mit diesem Ansatz steht ein umfassendes Ereignis-Analyse- und -Präventions-Modell zur Verfügung.



Reliability: Zergliedere das Ereignis-Risiko inhaltlich und quantitativ

Das Risiko eines Ereignisses ist die Verknüpfung der geschätzten Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Ereignis mit der erwarteten Schwere des Ereignisses.
Vorhandene Verfahren analysieren Ereignisse jedoch auschließlich eindimensional, wenn sie lediglich "aktive Fehler" von verursachenden "passiven Fehlern" unterscheiden. Außerdem analysieren sie Ereignisse auschließlich qualitativ, denn es war bisher kein Verfahren bekannt, mit dem ein Risiko über einen Fehlerbaum quantitativ bis zu seinen Basis-Ursachen zerlegt werden kann.
inRisk unterscheidet dagegen schon im Ablauf konsequent Einflüsse auf die Wahrscheinlichkeit von den Einflüssen auf die Schwere des Ereignis-Risikos. Diese Einflüsse werden über einen Fehlerbaum inhaltlich, logisch und quantitativ in zugrunde liegenden Basis-Ursachen zergliedert. Diese Differenzierung ermöglicht es gezielt Maßnahmen für proaktive und für reaktive Prävention zu entwicklen, d.h. Maßnahmen zur Verhinderung und Abschwächung des Ereignisses. Außerdem können diese Maßnahmen, bei Abschätzung ihrer Umsetzungs-Kosten, nach ihrem Aufwand-Nutzen-Verhältnis ausgewählt werden.

Diese Differenzierung und Quantifzierung ermöglicht es, zuverlässigere Entscheidungen bei der Auswahl geeigneter Präventiv-Maßnahmen zu treffen.



Usability: Führe den Nutzer auf einem abgesteckten Pfad mit einem adaptiven und kontrollierten Dialog

Die Benutzerführung von inRisk basiert auf drei Grundsätzen:

  • Linearität, d.h. die Führung erfolgt auf einem abgesteckten Pfad durch das Ereignis-Modell. Es beginnt mit der Beschreibung des Risikos und endet mit der Bewertung der umgesetzten Präventiv-Maßnahmen.
  • Adaptivität, d.h. die Antwort des Benutzers zu einer Frage wird zum Gegenstand der nächsten Frage an den Nutzer. Durch diese Frage-Antwort-Frage-Verknüpfung ergibt sich ein nahtloser Informationsstrang entlang dem Untersuchungspfad.
  • Kontrolle, d.h. Spiegelung Frage-Antwort-Inhalte als zusammengefasste Aussage in einem Check zur Überprüfung.

Diese Grundsätze ermöglichen es, den Benutzer nahtlos und kontrolliert durch die Analyse zu führen, eventuelle Brüche und Widersprüche in der Chrono-Logie sofort zu verdeutlichen und die überprüften Informationen schließlich in einem Report zusammenzufassen.



Economy: Passe die Präzision und damit den Aufwand der Untersuchung der Höhe des Risikos an

Nach der Erfassung der Basisdaten und Beschreibung des Ereignisses, schätzt der Benutzer das Risiko des Ereignisses ein. Abhängig von der Höhe des Risikos empfiehlt inRisk dann:

  • bei geringem Risiko keine weitere Analyse durchzuführen
  • bei mittlerem Risiko eine qualitative Basis-Analyse und
  • bei hohem Risiko eine qualitative und quantitative Profil-Analyse durchzuführen

Mit zunehmenden Risiko nimmt steigt die Präzision und zwangsläufig auch der Aufwand der Analyse. Die Analysestufe wird also automatisch der Höhe des Risikos angepasst und liefert somit einen Beitrag zur Ökonomie der Untersuchung.


Insgesamt gesehen ermöglichen diese konzeptionellen Prinzipien objektive, zutreffende, zuverlässige und ökonomische Untersuchungen.

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