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Sicherheit und Einsparung

Betriebliche Unfälle und Schäden werden meist von Fachkräften für Arbeitssicherheit untersucht - selten von Unfallexperten. Da es keine umfassende und praktikable Standardmethode zur Untersuchung gibt, werden Sicherheits-Ingenieure oft von der Anzahl und Sicherheits-Beauftragte von der Komplexität der Ereignisse überfordert. Bei 80% der Unfälle und bei 20% der Schäden wird keine Ursache gefunden.

methodische Defizite bei Untersuchungen:

  • Jeder Unfall und jeder Schaden ist einzigartig. Er ist die Konsequenz eines ungeplanten und einzigartigen Hergangs.
  • Obwohl es typische, d.h. "einfach" erklärbare Ereignisses gibt, folgen die Abläufe komplexerer Ereignisse einer unbekannten Dynamik.
  • Diese komplexeren Ereignisse können aber nur dann verstanden und künftig verhindert werden, wenn ihr Ablauf verstanden wurde.
  • Der Ablauf wiederum wird bestimmt durch eine verborgene Struktur von unmittelbaren Einflüssen und deren tieferen Ursachen.
  • Zur Untersuchung solcher einzigartigen Ereignisse gibt es keine umfassende Standardmethode, von der Aufnahme bis zu Prävention.
  • Die Untersuchung folgt jedoch oft dem "gesunden Menschverstand" und ist damit abhängig von individuellen Kompetenzen und Vorlieben.
  • Folglich unterscheiden sich die Untersuchungen von Untersucher zu Untersucher.
  • Wenn weiterhin Personen involviert sind, die mitverantwortlich für das Ereignis sind und somit ein Interesse haben, Informationen zu verändern oder zu verschweigen, dann wird der Untersucher, ohne es vielleicht zu ahnen, auf ein falsche Fährte oder in die Wüste geführt.
  • So bleiben Untersuchungen bei 80% der Unfälle und bei 20% der Schäden in einem unsortierten Informationsbündel stecken, mit dem abstrakten Ergebnis: "menschlicher Fehler" oder dem Zugeständnis: "Keine eindeutige Ursache gefunden".
  • Auf dieser Basis könne keine seriösen Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden. Das Risiko des Ereignisses bleibt unverändert.

organisatorische Defizite in größeren Unternehmen:

  • Fachkräften für Arbeitssicherheit lassen sich oft in zwei Gruppen einteilen: a) Sicherheits-Ingenieure, die als "Experten" verantwortlich für die Ereignis-Analyse in ihrem Unternehmen sind sowie b) Sicherheits-Beauftragte, die mit gewisser Fach-Kenntnis ausgestattet, unterstützend tätig sind.
  • Sicherheits-Ingenieure haben besonders in größeren Unternehmen ein starkes Interesse, die Ereignisse mit niedrigem und mittlerem Risiko dezentral von ihren Sicherheits-Beauftragten analysieren zu lassen, um selbst genügend Zeit für ihre Aufgaben und die Analyse der großen Ereignisse zu haben.
  • Da jedoch viele Untersuchungen von Sicherheits-Beauftragten zunächst ohne Ergebnis bleiben, resultiert eine hohe Belastung für Sicherheits-Ingenieure.
  • Dadurch leidet insgesamt die Qualität der Analysen, so dass es in den Unternehmen einen Bedarf für eine praktikable Lösung dieses Problems gibt.
  • Vor diesem Hintergrund wird auch das Projekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verständlich, dass sie zur Verbesserung der Methodik zur Ereignis-Analyse ausgeschrieben hat.

Nutzen durch inRisk:

  • inRisk bietet einen strukturierten und umfassenden methodischen Leitfaden zur Untersuchung beliebig komplexer Ereignsisse.
  • Der SW-Leitfaden führt Untersucher mit unterschiedlicher Expertise durch alle notwendigen Schritte der Untersuchung.
  • Die Qualität der Analysen von Sicherheits-Beauftragten steigt dadurch und die Sicherheits-Ingenieure werden entlastet.
  • Die Prävention beruht auf objektiver Analyse und ist geeignet, Ereignis-Risiken nachhaltig zu senken.
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