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Unterstützung bei Entwicklung und Durchführung von Trainings

Die Codierfabrik dient als Basis für Trainings im Bereich des Process-Improvements sowie Supply-Chain-Managements. Dabei können die Trainer auf vorhandene Materialien zurückgreifen oder die Codierfabrik in eigene Trainings einbinden oder neue Trainings mit der Codierfabrik als Kern konzipieren. Der Einsatz der Codierfabrik gliedert sich in fünf Phasen.

Die fünf Phasen des Einsatzes sind:

  • PLANEN - Training vorbereiten
  • SPIELEN - Produkte erzeugen
  • ANALYSIEREN - Prozess und Ergebnis untersuchen
  • VERBESSERN - Maßnahmen entwickeln und umsetzen
  • ANWENDEN - Wissen auf eigenes Thema übertragen

PLANEN - Training vorbereiten

Die Codierfabrik simuliert zwei verschiedene Aufgabenstellungen:
a) Process-Improvement für Six-Sigma/ Lean-Sigma und
b) Supply-Chain-Management zum Thema Materiallogistik.
Damit wird ein Spielkern für verschiedene Trainings geboten.

Die Teilnehmerzahl kann von 4 - 90 Spielern frei skaliert werden:
a) 4 - 9 Teilnehmer pro Team können in jeweils
b) 1 - 10 Teams mitspielen. Die Codierfabrik eignet sich somit
für "kleine Trainings" und "große Workshops".

Komplexität und Dauer des Trainings festlegen:
a) 1 - 4 Runden können gespielt werden, wobei jede Runde ca.
b) 1 - 3 Tage für den Verbesserungszyklus benötigt.
Die Codierfabrik bietet Ansatzpunkte für alle wichtigen Analyse- und viele Verbesserungs-Werkzeuge.

Aufgaben vor dem Training:
1. Aufgabenstellung festlegen
2. Anzahl der Teilnehmer festlegen
3. Anzahl Spielrunden festlegen
4. Agenda ausdrucken
5. Instruktionen ausdrucken
6. Gruppenarbeiten ausdrucken
7. Spiel-Material ausdrucken



SPIELEN - Produkte erzeugen

In der Codierfabrik werden „Kreditkarten“ hergestellt. Kreditkarten sind den Teilnehmern aus dem Alltag grundsätzlich vertraut. Der zugrunde liegende Prozess der „Kreditkartenherstellung“ ist jedoch frei erfunden.
Die Aufgabe besteht darin, auf Basis der Namen prominenter Personen, z.B. Albert Einstein, regelgeleitete Aufgaben durchzuführen, so dass „kundenspezifische "Kreditkarten“ entstehen.
Zunächst gibt der Trainer den Teilnehmern eine Einführung in das Spiel (10 min). Danach machen sich die Teilnehmer mit den Aufgaben ihrer Rolle im Spiel vertraut (10 min). Während des Spiels erzeugen die Teilnehmer dann "Kreditkarten" und geben dabei verschiedene Daten zu diesen Aufträgen in die Software der Codierfabrik ein (15 min.).

Spiel-Ablauf:
1. Spielrunde planen
2. Material einkaufen
3. Spiel durchführen (15. min)
4. Ergebnnisse darstellen
5. Ursachen analysieren
6. Prozess verbessern
7. Verbesserungen ausprobieren



ANALYSIEREN - Prozess und Ergebnis untersuchen

Ziel jeder Codierfabrik im Training ist es, Geld zu verdienen und den Wettbewerb mit den anderen Codierfabriken zu gewinnen.
Der Gewinn ist abhängig vom Umsatz und den Kosten. Der Umsatz wird durch die Anzahl der fehlerfrei hergestellten Kreditkarten sowie der Kundenzufriednheit bestimmt. Die Kosten ergeben sich aus den Ausgaben für Material und Ressourcen.
Die Erfüllung der Kundenanforderungen sowie der Material- und Ressourcenverbrauch in der Codierfabrik ist abhängig von der Leistungsfähigkeit des Erstellungsprozesses.
Aufschluss über die Leistungsfähigkeit geben Daten, die während der Spielrunde erfasst und dann graphisch dargestellt und statistisch analysiert werden.

Diagramme und statistische Analysen:
- Pareto-Diagramm
- Histogramm
- Box-Plot
- Streu-Diagramm
- Multi-Vari-Diagramm
- Regelkarte
- t-test/ ANOVA/ Korrelation/ Regression


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VERBESSERN - Maßnahmen entwickeln und umsetzen

Die Teams der Codierfabriken entwickeln auf Basis der Analysen Lösungsideen zur Verbesserung des Prozesses.
Da diese Lösungen und abgeleitete Maßnahmen speziell auf das Spiel zugeschnitten sind und damit nur wenig Relevanz für die Praxis der Teilnehmer haben, bietet der Lieferant der Codierfabrik, je nach Reifegrad der entwickelten Ideen, unterschiedlich wirksame Standard-Lösungen zum Kauf an.
Diese Lösungen variieren sowohl in ihrer Effektivität, als auch in ihrer Effizienz und führen in der nachfolgenden Spielrunde wieder zu Daten, die erneut analysiert werden können.

Maßnahmen richten sich darauf:
- Verschwendungen eliminieren
- zeitaufwändige Schnittstellen & Schritte verändern
- fehleranfällige Schnittstellen & Schritte verändern
- manuelle/ mentale Belastungen automatisieren
- Inputs vereinfachen



ANWENDEN - Wissen auf eigenes Thema übertragen

Die Codierfabrik ist ein Echtzeit-Spiel. Die Spieler sind Teil der Wertschöpfungskette und erleben alls den selben Prozess.

Zu Beginn ist das Spiel intransparent, hält nach jeder neuen Runde Überraschungen bereit und wird erst nach 4 Spielrunden wirklich beherrscht. Trotzdem bietet sie, egal wie viele Runden gespielt werden, Ansatzpunkte für den Einsatz wichtiger Werkzeuge des Six-Sigma, Lean-Sigma und der Material-Logistik.

Damit bietet die Codierfabrik eine Projektionsfläche für verschiedene Arten von Prozess-Verbesserungs-Vorhaben und einen Ausgangspunkt für die Praxis-Projekte - für angehende Prozess-Experten und für Führungskräfte.

Lernzyklus der Codierfabrik:

1. Probleme, Analysen, Lösungen im Spiel erleben
2. Die Erlebnisse theoretisch erörtern und
3. direkt auf die eigene Praxis übertragen.



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